Tauchclub Lemgo e.V.

Ammelshain 2026  oder: „4 Tage x 4 Alle = 16“

04.07.2026

Alles startete am 14.05.2026, als wir uns um 16:30 Uhr am Regenstorplatz trafen, gemeinsam die Taschen in den Anhänger packten und uns von unseren Eltern verabschiedeten: Jugendfahrt Ammelshain 2026! Um 17:00 Uhr begann die Reise in den Osten erst richtig. Immer wieder wurden wir auf der langen Fahrt von Regenschauern begleitet – und bei jedem hofften wir, dass das Wetter in Ammelshain besser werden würde. Nach einer witzigen und erholsamen fünfeinhalbstündigen Fahrt mit tollen Leuten kamen wir um 22:30 Uhr an. Nachdem wir angekommen waren, blieb nur noch Zeit, um die Koffer auszuladen und die Zimmer zu suchen, bevor wir unendlich müde aber auch voller freudiger Erwartung in unsere Betten fielen. 

Nach dem Frühstück erklärte Martin uns den Ablauf der Fahrt, sodass auch alle Jugendfahrt-Neulinge Bescheid wussten. Doch dabei blieb es nicht, denn es gab auch etwas zu feiern: Elia durfte mit uns seinen 13. Geburtstag feiern! Als das Frühstück vorbei war, luden wir zuerst Ludgers Bulli und den Anhänger mit allen Tauchsachen aus und brachten ihn in die Taucher-Last. Danach gab es eine Führung übers Gelände und zum See, die Ludger übernahm. Nun starteten die Tauchgänge. Jeder bekam einen Tauchlehrer oder einen erfahrenen Tauchbegleiter zugewiesen, der einen im See begleitete. Das Tauchen machte richtig viel Spaß, und zwischendurch spielten wir alle gemeinsam Volleyball. Die Küchencrew hatte zur Mittagszeit richtig leckere Kuchen gebacken, die uns die Wartezeit auf die nächsten Tauchgänge versüßten. Die Nachtruhe um 22:30 Uhr war für uns kein Problem, denn nach den Erlebnissen des Tages waren wir mehr als nur müde. 

Am nächsten Morgen hätten wir schon fast verschlafen, doch unser Wecker klingelte zum Glück noch. Es gab wieder ein leckeres Frühstück, einen weiteren Geburtstag – auch Ludger wollte seinen Geburtstag auf der Jugendfahrt feiern- und der Tauchbetrieb startete wie gewohnt. Den Abend beendeten wir am großen Lagerfeuer mit einer gemeinsamen Runde Werwolf, wer wollte, durfte in die Sauna gehen. Wir saßen abends zu siebt ums Lagerfeuer und unterhielten uns.

Am letzten Tag unserer Jugendfahrt und damit auch der letzten Gelegenheit für Tauchgänge wurde es noch einmal richtig spannend: Jeder, der einen Tauchschein machen wollte, hatte nun seine letzten Prüfungen. Für erfahrene Jugendfahrt Fahrer war die Gestaltung des letzten Abends eigentlich keine Überraschung, denn unheilvoll schwang bereits seit Tagen ein Name durch die Tauchgemeinschaft: Neptun. Alle, die das erste Mal zu Gast in seinen Gewässern sind, müssen sich, wie die Tradition es verlangt, mit einem Gebräu taufen lassen. Auch die, die das erste Mal an einer Jugendfahrt teilnehmen, müssen sich dieser Tradition beugen. Daneben haben unsere Jugendtrainer aber eine eigene Tradition ins Leben gerufen und es gibt für alle Jugendlichen, die etwas erreicht haben (erster Freigewässertauchgang, ein Brevet), eine Urkunde. Aber dabei blieb es an diesem Abend nicht, denn diese Jugendfahrt war in vielerlei Hinsicht eine besondere: Luisa bekam eine Urkunde für ihren ersten Freigewässertauchgang mit Kindern und Martin erhielt ebenfalls eine Urkunde und ein kleines Geschenk, denn dies war seine letzte Jugendfahrt als Jugendwart. Nach 20 Jahren im Amt wird er im nächsten Jahr Platz für einen Nachfolger machen… Diese Gelegenheit nutzen Matze, Julia und Luisa für eine kleine Überraschung: Matze hielt eine Rede und gemeinsam wurde mit der Urkunde ein ganz besonderes Handtuch überreicht, was sehr praktisch war, denn so konnte es direkt zum Tränen trocknen verwendet werden.

Und dann war es auch schon Zeit für die Rückfahrt: Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück – und einem weiteren Geburtstag (darin hatten wir nach diesem Wochenende Übung) – machten wir das Haus gemeinsam sauber und Ludger führte die Zimmerabnahme durch, bevor wir uns dann müde, aber sehr zufrieden in die Bullis setzen und wieder Richtung Heimat fuhren.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für dieses Erlebnis:

  • Tischlerei Praboo
  • Stephan Helms
  • W&S Wood+Steel Lippe UG
  • Tauchsport-Aktiv
  • … und weiteren privaten Spendern!

Erfolgreiche AK Apnoe 2 Ausbildung des Tauchclub Lemgo e.V. in Hemmoor

24.06.2026

Vom Freitag, den 19. Juni, bis Sonntag, den 21. Juni, führte der Tauchclub Lemgo e.V. seine diesjährige AK Apnoe 2 Ausbildung im Kreidesee Hemmoor durch. Insgesamt sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zwei Hospitanten nahmen unter der Leitung von Sandra an dem intensiven Ausbildungswochenende teil. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen von deutlich über 35 Grad herrschten nahezu perfekte Bedingungen für Ausbildung und gemeinschaftliche Aktivitäten.

Nach der langen Anreise am Freitag begann der Kurs mit einer Stretching-Einheit unter der Leitung von Hospitantin Janina – eine sehr willkommende Abwechslung zum langen Sitzen von der Autofahrt. Anschließend ging es zu einem ausgedehnten Tauchgang am Einstieg 1. Zum ersten Mal konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Abtauchen an einer Boje bis zu 10m im Freiwasser erleben – entlang der markanten senkrechten Röhren. Der Kreidesee bot dabei die gewohnt guten Bedingungen für konzentriertes Training unter Wasser.

Der Abend wurde anschließend in geselliger Runde beim berüchtigten Imbiss „Gleis 3“ verbracht. Neben guter Stimmung sorgten vor allem die reichlich mit Knoblauch gewürzten Speisen erneut für ein kulinarisches Highlight des Wochenendes.

Bereits am nächsten Morgen begann der Ausbildungstag früh: Um 7 Uhr leitete Hospitant Alexander zunächst eine Stretching-Einheit mit anschließenden Atemübungen, um die Gruppe optimal auf die kommenden Tauchgänge vorzubereiten. Direkt danach ging es wieder ins Wasser. Am Einstieg 0 wurde neben dem dort liegenden Segelboot das Retten aus 8 Metern Tiefe intensiv geübt. Dabei standen sowohl die richtigen Abläufe als auch eine sichere und ruhige Durchführung im Mittelpunkt.

Nach einer etwas längeren Mittagspause folgte ein weiterer wichtiger Ausbildungsabschnitt. Alexander führte die Gruppe Schritt für Schritt an den Aufbau des Streckentauchens in 5 Metern Tiefe heran. Zunächst wurden die theoretischen Grundlagen anhand von Skizzen erläutert und anschließend in Gruppenarbeit an Land vorbereitet. Danach erfolgte die praktische Umsetzung im Wasser unter Anleitung der beiden Hospitanten und den wachsamen Augen von Sandra. Die Zusammenarbeit funktionierte hervorragend: Der Aufbau der insgesamt 40 Meter langen Strecke gelang der Gruppe schließlich in nur 13 Minuten.

Auch der Samstagabend wurde wieder gemeinschaftlich am Gleis 3 verbracht, wo die Erlebnisse des Tages in entspannter Atmosphäre ausgetauscht wurden.

Am Sonntag konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas länger schlafen, bevor der letzte Tag für entspanntes Spaßtauchen an 3 Bojen genutzt wurde. Hier konnte das Erlernte der vergangenen beiden Tage direkt umgesetzt werden. Auch der eine oder andere Fischschwarm ließ sich blicken! Der schöne und sehr entspannte Abschluss-Tauchgang wurde traditionell mit einem Durchtauchen des chinesischen Tores beendet.

Die AK Apnoe 2 Ausbildung in Hemmoor war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Neben intensiven Ausbildungsinhalten kamen auch Gemeinschaft, der Austausch untereinander und sogar Spaß nicht zu kurz. Die beeindruckenden Wasserzeiten der insgesamt 4 Apnoe-Sessions von jeweils über 2 Stunden werden uns allen noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank gilt Sandra für die Organisation und Leitung des Wochenendes sowie allen Beteiligten für die engagierte Mitarbeit und die hervorragende Stimmung während der gesamten Veranstaltung.

Ein Bericht von Hospitant Alexander Damarowsky von den Tauchflaschen aus Köln


Traditionelles Abtauchen des Tauchclubs

10.11.2025

Ein Bericht von Jens

Wie in den letzten Jahren üblich hat sich der Tauchclub Lemgo auf den Weg nach Hemmoor gemacht. Da dieses Jahr der 01. November leider auf einen Samstag gefallen ist, war dementsprechend die Beteiligung gering. In Niedersachsen ist am 31. Oktober der Reformationstag und damit kamen Bedenken auf, überhaupt noch einen Stellplatz zu bekommen, was sich aber, anders als in den vergangenen Jahren, nicht bestätigt hat.

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