Tauchclub Lemgo e.V.

Jahresfahrt zur Danziger Bucht

30.08.2026

Wie bereits im Winter angekündigt, sollte die diesjährige Fahrt mal nicht in den Süden, sondern in den Norden gehen.
Ausgewählt wurde die Ostsee. Wohin war die Frage. Je länger wir uns mit „Tauchen in der Ostsee“ befasst haben, desto schwieriger wurde die Auswahl des Zieles. Schließlich haben wir uns für Polen, genauer gesagt, Halbinsel Hel, entschieden. In der Danziger Bucht gibt es unzählige Wracks in unterschiedlichen Tiefen, sodass für alle was dabei sein sollte. In Polen werden die Strände der Halbinsel auch als „Karibik Polens“ betitelt. Wie sich herausstellte, zu Recht.
Ziel stand fest, Tauchbasis war auch relativ schnell gefunden. Kontakt zu Lena von Baltic Diving aufgenommen. Von ihr kamen dann die Vorschläge für die von uns betauchbaren Wracks und die Empfehlung des Campingplatzes.
An dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an den Google Übersetzer, ohne ihn wäre die ganze Kommunikation doch schwierig geworden.

Am 17.07. fuhr die Karawane, bestehend aus drei Wohnmobilen, zwei Wohnwagen und einem PKW in aller Frühe, dann Richtung Hel los. Ca. 1000km lagen vor uns. Wir haben uns für einen Zwischenstop auf der halben Fahrstrecke entschieden. Hinter Berlin haben wir in einem Wildgasthaus gestoppt. Samstag wurden die restlichen Kilometer in Angriff genommen. Kurz hinter der Grenze zu Polen haben uns dann Andreas und Thomas überholt, die die Strecke non Stop gefahren sind.
Kurz vor dem Campingplatz der erste Schock. Die Karawane musste, um auf den Campingplatz zu gelangen, über einen Polenmarkt fahren, beäugt von aufgestellten Pappkameraden in Uniform, sowie den Besuchern des Marktes. Dann hieß es Wagenburg aufbauen, Tauchbasis aufsuchen und die Gegend erkundigen. Der Campingplatz war, trotz der direkten Nachbarschaft zum „Polenmarkt“ und zur Promenade, sehr ruhig. Sanitäranlagen waren in einem tadellosen, sehr sauberen Zustand. Am Sonntag, in aller Frühe, sind dann Dirk und Eva eingetroffen. Somit war unsere Gruppe vollzählig.

Am nächsten Morgen sind wir mit unserem Tauchgepäck zur Tauchbasis. Einchecken, Ausrüstung zusammenbauen und es ging dann auch gleich zu unserem ersten Tauchgang. Es ging mit dem Boot zum Wrack der Grozny. Im Wasser dann die Ernüchterung, Sicht war alles andere als gut. An einer Leine abtauchen bis auf 17m, dann an einer Leine entlang tauchen, wenn man diese denn findet :), zum Wrack.
Durch das schlechte Wetter in den vergangenen Tagen, so die Aussage von Lena, war die Sicht entsprechend schlecht. Aufgrund des starken Wellengangs konnten wir dann am Montag gar nicht Tauchen gehen. So blieb uns genug Zeit die Gegend um die Landzunge und den wirklich tollen Sandstrand, sowie die Stadt Hel zu erkunden.
In den darauffolgenden Tagen ging es für uns, ausschließlich mit dem Boot, zu Wracks in der Danziger Bucht. Die Wracks lagen in Tiefen zwischen 6m und 40m. Die Beste Sicht in der Woche hatten wir bei der Delfin, mit geschätzter Sichtweite von etwa 5m. Die Temperaturen lagen durchweg bei angenehmen 17 Grad. Damit hatten unsere beiden Nasstaucher Andreas und Marvin auch keine Probleme.

Nach einer Woche war dann die gemeinsame Zeit von uns auch schon wieder vorbei. Einige sind auf direktem Weg wieder nach Hause gefahren. Andere sind dann Richtung Landesinnere aufgebrochen, oder weiter an der Küste lang zurück Richtung Deutschland gefahren.

Ich würde die Fahrt in die Danziger Bucht als Erfolgreich verbuchen. Nette Truppe, viel gelacht und natürlich auch gegessen. Und was natürlich nicht fehlen darf, die Fachgespräche.

Wenn wir noch einmal zum Wracktauchen dorthin fahren, dann aber im Frühjahr. Die beste Sicht ist dort im März/April, wie uns Lena gesagt hat.

Von mir noch ein riesiges Dankeschön an alle die sich an der Planung und der Durchführung beteiligt haben und sich mit uns auf die Jahresfahrt des Tauchclubs begeben haben. Ebenfalls gilt noch mein Ausdrücklicher Dank an Lena von Baltic Diving, die diesen Text, selbstverständlich mit Google Übersetzer übersetzt, zugeschickt bekommt.

Die ersten Überlegungen für 2027 sind bereits gemacht. Mal schauen was wir diesmal auf die Beine stellen.


Antauchen im Naturagart am 26.04.26

26.04.2026

Erneut ging die erste Fahrt des Jahres ins Naturagart nach Ibbenbüren. Eingetragen haben sich im Vorfeld 16 Taucher. Leider hat sich die Taucherzahl dann, krankheitsbedingt, auf 14 reduziert. Auch zwei Taucherinnen aus der Jugend waren mit im Naturagart. Buddyteams wurden gebildet (danke Norbert) und dann ging es ins Wasser zum ersten Tauchgang.

Leider war die Sicht, entgegen unserer Erwartungen, gelinde gesagt bescheiden. Da das Naturagart erst an diesem Wochenende ihre Tauchbasis geöffnet hat, haben wir noch mit guter Sicht gerechnet. Die Sicht lag bei geschätzten 3m, was die Orientierung nicht so einfach gemacht hat. Nach dem ersten Tauchgang haben wir mit der Tauchbasis gesprochen. Am Vortag sei wohl eine große Truppe da gewesen, die Ausbildung gemacht haben. Erschwerend hat auch die Algenblüte begonnen.

5min hat es ungefähr gedauert und die ersten Störe haben sich Blicken lassen. Zuerst waren es nur zwei bis drei kleine Artgenossen, dann aber haben Isalie und ich scheinbar ein Nest entdeckt. Die großen Kameraden haben sich dann vor der Tempelanlage blicken lassen. Wie immer waren die Störe sehr kontaktfreudig.

Nach 40 min war dann der erste Tauchgang für uns vorbei und Isalie konnte sich erst einmal aufwärmen. Für das leibliche Wohl hat Familie Sievert gesorgt. Gefühlt wurde der gesamte Kühlschrankinhalt auf unseren Tischen verteilt. Dafür ein riesen Dankeschön von der gesamten Truppe.

Nach der Stärkung wurde die Pause genutzt um sich entweder zu entspannen oder sich auf dem Gelände des Naturagart umzusehen.

Um halb zwei wurde sich dann wieder angerödelt und die teilweise neu gebildeten Buddyteams machten sich auf zum nächsten Tauchgang.

Der zweite Tauchgang war, für die meisten Teams, nach einer halben Stunde zu Ende, da der Luftvorrat aufgebraucht war. Lediglich Marvin und Lukas hatten ihre Flaschen gefüllt und konnten den zweiten Tauchgang eine volle Stunde genießen.

Ein schöner Tag, bei bestem Wetter, neigt sich dem Ende und das allgemeine aufräumen begann und die Heimfahrt wurde angetreten.

Den Gesichtern, insbesondere unserer beiden Jugendlicher, war es anzusehen, wieviel Spaß der Tag gemacht hat.

Für einige der Truppe heißt es jetzt, Sachen trocknen und wieder in die Fahrzeuge packen. Am kommenden, langen Wochenende steht Nordhausen auf dem Plan. Rolf hat für uns unseren „Standartplatz“ Einstieg 2a reserviert. So wie es aussieht, macht sich der Großteil des TC Lemgo auf den Weg nach Nordhausen. Bisher sind 7 WoMo, 4 WoWa und 4 Zelte angemeldet.

Neben schönen Tauchgängen stehen auch Ausbildung und gesellige Abende, in unserem großen Vereinszelt, auf dem Programm.